Archiv der Kategorie 'Tierrecht'

23. Februar – Veranstaltung in Münster

Nicht nur eine Frage des Stils – Die “Autonomen Nationalisten” und die Ästhetisierung von Gewalt

Als am 1. Mai vergangenen Jahres schwarz gekleidete und vermummte Neonazis auf Journalisten einschlugen, war die Aufregung ebenso groß wie die mediale Verwirrung: Autonome Neonazis? MigrantInnen berichten, dass sie
autonom auftretenden Personen aus dem Weg gehen würden, aus Angst, es könne sich um Neonazis handeln.

Seit einigen Jahren gibt es in der militanten Neonazi Szene eine Strömung, die sich jener Symbole, Codes und Sprachformen bedient, die bisher eindeutig in der Linken verortet waren. Handelt es sich bei den „Autonomen Nationalisten“ nur um verkleidete Neonazis oder um eine neue Form eines extrem rechten jugendkulturellen Sozialisationsangebotes?

Was lässt sich aus der Enteignung der Form politischer Selbstinszenierung lernen? Wie sind kollektive Prozesse der Ästhetisierung von Gewalt zu verstehen? Diesen und anderen Fragen wird der Vortrag von Christian Grünert nachgehen.

Ein Diskussionsbeitrag zum Thema findet sich im Antifainfoblatt Nr. 80, der Analyse & Kritik Nr. 534 und der LOTTA Nr. 32. Diese Zeitschriften gibt es zum Beispiel im „Don Quijote“. oder auch online hier zu lesen.

Montag, 23. Februar 2009 – 20.00 Uhr
Interkulturelles Zentrum „DonQuijote“
Scharnhorststraße 57, Münster

Demo gegen den Pelzhandel bei Escada

Seit dem 12. Oktober 2007 führen weltweit zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen aus der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung Protestaktionen gegen den Pelzverkauf der ESCADA AG durch. Über das Tochterunernehmen Primera AG mit Sitz in Münster vertreibt ESCADA darüberhinaus Kleidung der Marken apriori, BiBA, cavita und Laurèl, welche ebenfalls Ziel der Kampagne sind. (mehr…)

Gequälte Tiere als Accessoires?

Auch wenn es immer weniger Nerzmäntel zu kaufen gibt: Modeindustrie und DesignerInnen setzen weiterhin auf Pelze, denen viel Tierquälerei vorausgegangen ist. Der Trend geht neuerdings zu Echtpelz-Applikationen an Kapuzen, Hosen, Stiefeln oder Taschen. In Deutschland werden Felle verarbeitet, die nicht nur von Nerzen, Iltissen, Sumpfbibern, Füchsen oder Chinchillas stammen, sondern auch von Kälbern, Kaninchen, Fohlen und Rindern. Außerdem werden noch Daunen von Gänsen verarbeitet. Und das, obwohl sich die Mehrheit der Deutschen gegen die inzwischen veralteten Pelzmäntel ausspricht.
Doch wie kommen die Menschen darauf, dass der Pelz, den sie selbst tragen weniger grausam „produziert“ wurde? (mehr…)




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