Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen / Termine'

Antifa-Party in Ahlen! Für eine starke und kritische linke Jugendbewegung!

\\ Freitag den 29.04.11 \\ Bürgerzentrum Schuhfabrik \\ Doors 21:00h \\ Ticket 3€

Es geht was im Kreis Warendorf! Fette Mukke gegen Nazis und andere Zombies! Dj Frzzz and Special Guest werden das Büz mit spacigem Electropunk zum Beben bringen. Außerdem gibt es Antifa-Infos für Interessierte.
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Antifaschistisches Netzwerk Kreis Warendorf

„Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen“

Es folgt ein Veranstaltungstipp, den wir Euch gerne ans Herz legen wollen. Es handelt sich um die Erstaufführung des Films „Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen“ von dem verstorbenen Ahlener Ehrenbürger Imo Moszkowicz.

Sonntag, 13. März 2011
14.30 Uhr | Cinema Ahlen

Dokumentarspiel, Österreich 1973, 90 Min.

Das Dokumentarspiel unter der Regie des kürzlich verstorbenen Ahlener Ehrenbürgers Imo Moszkowicz schildert den Kampf Theodor Herzls um die Idee eines „Judenstaates“ in Palästina. Das Drehbuch zum Dokumentarspiel, in das Interviews und Berichte aus dem Israel der 70er Jahre eingeblendet sind, schrieb Hellmut Andics. Theodor Herzl wird von Pinkas Braun gespielt, einem Kino- und TV-Star der 70er Jahre („Die Frau in Weiß“, „Jeder stirbt für sich allein“).

Der Spielfilm handelt von dem Schriftsteller und Publizisten Theodor Herzl (1860–1904), in dem Israel seinen geistigen Begründer sieht. 1895 erlebte Herzl in Paris die antisemitischen Hassausbrüche anlässlich des Prozesses gegen Alfred Dreyfus. Unter dem Einfluss der Dreyfus-Affäre und der grausamen Judenverfolgungen in Osteuropa schrieb Herzl das Buch “Der Judenstaat”, mit dem es ihm gelang, die Großen der damaligen Zeit für seine Ideen zum Aufbau einer jüdischen Republik in Palästina zu interessieren. Er drang bis zum türkischen Sultan, zum deutschen Kaiser und schließlich sogar bis zum Papst vor.

Nach Abschluss des ersten Zionistischen Weltkongresses in Basel 1897 schreibt er in sein Tagebuch: “In Basel habe ich den Judenstaat gegründet.“ Im Mai 1948, 51 Jahre nach dem Basler Kongress, wurde der Staat Israel proklamiert.

Kein Vergeben – Kein Vergessen

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration in Gedenken an Thomas “Schmuddel” Schulz am 02.04.2011 in Dortmund!

Nichts ist vergessen und nichts wird vergeben!

Vor sechs Jahren, am 28. März 2005, wurde der Punker Thomas Schulz von einem Neonazi ermordet. Inmitten der U-Bahn-Station Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt wurde Thomas von dem damals 17-jährigen Sven Kahlin niedergestochen. Noch am selben Abend erlag Thomas im Krankenhaus seinen Verletzungen. Sein Mörder wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren verurteilt. Eine politische Motivation hatte die I. Große Strafkammer des Dortmunder Landgerichts bei Kahlin nicht erkennen können, auch wollte das Gericht nicht von Mord sprechen, da das “Mordmerkmal der Heimtücke” nicht gegeben gewesen sei. (mehr…)

Antifa-Demo in Dortmund// 18.12.// 16 Uhr

dab.nadir.org
Für Samstag, den 18.12., ruft das Dortmunder Antifa-Bündnis (DAB) zu einer Demonstration in der Dortmunder Innenstadt auf. Anlass ist der erneute brutale Überfall von Neonazis auf die alternative Kneipe „Hirsch Q“ in der Nacht von letztem Samstag auf Sonntag, bei dem mehrere Gäste verletzt wurden. Die Demonstration beginnt um 16:00 Uhr auf der Katharinenstraße Ecke Kampstraße.

Gegen den Neonazi-Terror!
Solidarität mit der „Hirsch Q“ und den Opfern rechter Gewalt!

Samstag, 18.12. | 16.00 Uhr | Katharinenstraße Ecke Kampstraße
(vorne aus dem HBF: 3 Minuten geradeaus)
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Ahlen: Musik und die extreme Rechte

Am Dienstag, den 30. 11. 2010, findet um 19 Uhr im Bürgerzentrum Ahlen der Vortrag „Musik und die extreme Rechte – aus der Szene für die Szene“, gehalten von Heiko Klare, statt. Kommt zahlreich!

30.11 // 19 Uhr // Saal Bürgerzentrum Ahlen

Veranstaltungsreihe zur Kritik des iranischen Regimes (Münster)

Der Iran, so scheint es, hat viele Freunde. Während international von China über Venezuela bis Russland gute Beziehungen angestrebt werden, so stellt auch im „Westen” die politische und ökonomische Unterstützung der „islamischen Republik” den Normalfall dar. Sympathien für ein Regime, das seinen antiemanzipatorischen, antisemitischen, homophoben und frauenfeindlichen Charakter nicht verheimlicht und der gesamten Welt im Namen Allahs den Krieg erklärt hat, werden nicht nur von staatlicher Seite gehegt. Auch in der radikalen Linken ist der positive Bezug auf die „islamische Republik” bis hin zu einer bisweilen grotesk anmutenden Ignoranz der islamistischen Ideologie keine Seltenheit. (mehr…)

Unterstützung aus NRW – ein weiterer Aufruf

Die Nazistrukturen in Hamm plattmachen!

Für den 23.10.2010 hat die seit März 2003 aktive “Kameradschaft Hamm” einen Aufmarsch durch die Hammer Innenstadt gegen einen halluzinierten “Volkstod” angekündigt. Am 22.10. wollen die von ihnen aufgebauten “Autonomen Nationalisten” aus dem benachbarten Ahlen eine Vorabendkundgebung zum Aufmarsch durchführen. An beiden Tagen gilt es ihre Aktionen mit allen Mitteln zu vereiteln. Aber auch darüber hinaus muss sich antifaschistische Solidarität in mehr niederschlagen als nur zu den üblichen Gelegenheiten in die Provinz zu fahren. (mehr…)

Antifa Actionweek – 22-29. Oktober!

22. Oktober 2010: Nazikundgebung in Ahlen verhindern!
Am Abend des 22. Oktober, einen Tag vor einer Neonazidemonstration in Hamm, werden nun zum wiederholten Male Neonazis aus Ahlen und Umgebung eine Kundgebung am Ahlener Bahnhof abhalten. Dass die Vorabendkundgebung der „Autonomen Nationalisten“ in Ahlen stattfindet, ist kein Zufall. Ganz im Gegenteil kennzeichnet sich die lange Liste der Aktivitäten der Ahlener Neonazis durch eine enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Kameradschaften. Obwohl die örtliche Presse die „Autonomen Nationalisten Ahlen“ nicht mehr in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung stellt, ist es nicht ruhiger um sie geworden. AntifaschistInnen werden bedroht, Wände mit antisemitischer Hetze beschmiert und Postkästen mit rechter Propaganda gefüllt – und ein Ende ist nicht in Sicht.
Unter dem Motto „Die BRD vernichtet unsere Zukunft – Volkstod stoppen“ bedienen sie sich einiger populistischer Thesen, mit denen sich insbesonders auch Thilo Sarrazin in letzter Zeit medienwirksam in den Vordergrund rückte. Der gesamte Aufruf

23. Oktober 2010: Dem Naziaufmarsch in Hamm entgegentreten
Kampf der Volksgemeinschaft und nationalen Identität!

Worum geht’s?

Für den 23.10.2010 haben Nazis aus Hamm und Umgebung einen Aufmarsch unter dem Motto „Das System bringt uns den Volkstod! – Freie Völker statt freie Grenzen!“ angekündigt. In dem Aufruf zur Demonstration wird davon gesprochen, dass „der deutsche Volkstod“ von Politiker_innen der BRD geplant sei, und die einzige Lösung zur Abwendung dieses Plans der „Nationale Sozialismus“ sei. Und dieses „Naturgesetz“ gelte es durch zusetzten und ein „Umschwung im nationalen und sozialen Sinne“ stehe kurz bevor. Des Weiteren wird die Demonstration als eine „Freiheits-Demonstration“ bezeichnet. Dass sich diese vermeintliche „Freiheit“ nur auf Menschen bezieht, die nach neonazistischer Definition „Deutsche“ seien wird schnell deutlich. Der gesamte Aufruf

29. Oktober 2010: Antifa Konzert in Hamm


++++ Antifa-Konzert ++++ Wann: 29.Oktober.2010 / Einlass 18.30 / Beginn 19.00 ++++ Wo: Jugendzentrum Südstraße / Südstraße 28 / 59065 Hamm ++++ Eintritt 3 Euro ++++ Infos zur Anreise folgen ++++

Keine Homezone für Nazis – 30.10.10 – Höxter

Was geht ab?

In Zeiten politischer Krisen, einer wachsenden Konkurrenzgesellschaft und wirtschaftlichen Engpässen rücken auch rechte Tendenzen immer mehr in die Mitte der Bevölkerung.Diese Entwicklung macht auch vor dem Kreis Höxter nicht halt.
Sexistische Werbung, homophobe Musik und rassistische Ausgrenzungsmechanismen vereinnahmen die Menschen zusehends. Diese Manipulation bildet den Nährboden für faschistische Organisationen, die durch diese Veränderung profitieren.
Für den Kreis Höxter bedeutet dies die Konfrontation mit der NPD, ProNRW, der DVU und vorallem der sogenannten „Freien Kameradschaft Höxter“.
Speziell gegen diesen Zusammenschluss von Jugendlichen und Erwachsenen, die ihr nationalsozialistisches Gedankengut an ihr Umfeld weitergeben richtet sich unser Widerstand, unser Protest. (mehr…)

Demonstration 29.09.2010: Keine Rückzugsräume für rechte Mörder!

Dortmund: Rechter Mörder aus Haft entlassen

Am 28.03.2005 erstach der damals 17-jährige Nazi-Skin Sven Kahlin in einer belebten Dortmunder U-Bahnstation den 32-jährigen Punk Thomas “Schmuddel” Schulz, weil dieser Kahlins rechte Parolen nicht unkommentiert stehen lassen wollte. Der Täter wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von sieben Jahren verurteilt. Demnach sollte seine Haft bis März 2012 andauern. Wie nun bekannt wurde, ist der rechte Mörder Kahlin am Donnerstag aus der Justizvollzugsanstalt Werl entlassen worden. Antifaschist_innen rufen deshalb zu einer Demo auf, die an dem “Nationalen Zentrum”, einem von Neonazis in Dorstfeld angemieteten Lagerraum, vorbeiziehen soll. Dort findet jeden Mittwoch das “Kameradschaftstreffen” statt, an dem nun aller Voraussicht nach auch der rechte Mörder Kahlin teilnehmen wird. Dortmunder Antifaschist_innen wollen ihn gebührend empfangen und ihm verdeutlichen, dass seine Tat nicht vergessen ist und er von nun an verstärkt im Visier antifaschistischer Intervention stehen wird.

Kommt zur antifaschistischen Demo:
29.09.2010 (Mittwoch) | 18.00 Uhr | Kampstraße Ecke Katharinenstraße

In Gedenken an Thomas Schulz:
Kein Vergessen den Opfern neonazistischer Gewalt!
Keine Rückzugsräume für rechte Mörder!
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Kein Tag für die Nation – Kein Tag für Deutschland!

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Bad Nenndorf – Naziaufmarsch verhindern! 14.08.2010

Auch diesen August wollen wieder hunderte Neonazis aus Deutschland und dem benachbarten Ausland ihren „Gedenk“- Marsch in Bad Nenndorf abhalten. Ihrer Darstellung nach trauern sie um die Menschen, die während ihrer Inhaftierung im Winklerbad verstorben sind. Das Winklerbad war nach dem 2. Weltkrieg Verhörlager der britischen Armee, in dem u. a. Oswald Pohl, SS-General und Leiter des SS- Wirtschafts- & Verwaltungshauptamtes und somit zuständig für die Konzentrationslager inhaftiert war. In Wahrheit geht es ihnen aber nur darum, die Geschichte zu ihren Gunsten um zu deuten. Aus deutschen Tätern sollen Opfer „alliierter Gewaltherrschaft“ werden. Die Teilnehmerzahlen an diesem Aufmarsch steigen von Jahr zu Jahr. Es ist der größte Aufmarsch Norddeutschlands und der drittgrößte in der BRD. (mehr…)

Infoabend über Autonome Nationalisten – 11. Mai 2010 in Hamm

Am 11.05.2010 veranstaltet die Antifa Hamm einen Infoabend zum Thema „Autonome Nationalisten“.
Der Vortrag findet im Parteibüro der Linken statt, Beginn ist um 20 Uhr.
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Linke Freiräume erkämpfen! – Demo 03.04.10 Dortmund

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration in Gedenken an Thomas “Schmuddel” Schulz am 03.04.2010 in Dortmund!

what’s wrong?
Vor nunmehr fünf Jahren wurde der Punk Thomas „Schmuddel“ Schulz mitten in der belebten Dortmunder Innenstadt von einem jugendlichen Neonazi brutal niedergestochen. Thomas erlag wenig später seinen Verletzungen. Auch in diesem Jahr werden wir wieder lautstark und eindringlich darauf hinweisen, dass es in Dortmund ein massives Problem mit Neonazis gibt und abermals werden wir die gesellschaftlichen Verhältnisse fokussieren, die Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Scheußlichkeiten täglich aufs Neue reproduzieren. Wir wollen Thomas und allen anderen Opfern extrem rechter Gewalt gedenken und unseren Protest gegen kapitalistische Verwertungslogik, nationales Zwangskollektiv und gesellschaftliche Gewaltverhältnisse auf die Straße tragen.

Wie jedes Jahr rufen wir deshalb zur antifaschistischen Thomas-Schulz-Gedenkdemonstration in Dortmund auf!

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
03.04.2010 | 16:00 h | Dortmund | Hauptbahnhof (Vorplatz)

No-go-areas für Nazis erkämpfen!
Deutschland in den Rücken fallen!
Für eine starke antifaschistische Jugendkultur!
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Rechtes märchenland zerlegen – 27./28.März Duisburg

Für ein selbstbestimmtes Leben – Rechtes Märchenland zerlegen!

Der März wird heiß
Die rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro NRW“ kündigt für das letzte Märzwochenende eine „internationale Konferenz für die Einführung eines Minarettverbots“ an. Neben mehreren Aktionen im Ruhrgebiet, soll der Höhepunkt dieses Wochenendes ein „Sternmarsch“ am 28. März auf die Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh sein. Die Abschlußkundgebung ist von 11 bis 19 Uhr vor der Moschee angemeldet. Ganz in der Tradition der bereits gefloppten „Anti-Islamisierungs Kongresse“ in Köln kündigt pro NRW 1000 Teilnehmer_innen an.
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Vortrag zu den Autonomen Nationalisten in Ahlen

Angesichts der alljährlich stattfindenden Woche der Brüderlichkeit, findet in diesem Jahr auch eine Veranstaltung über „autonome“ Nationalisten in der Familienbildungsstätte Ahlen statt.

Jan Schedler: „Die Autonomen Nationalisten“
Strategien der extremen Rechten: Hintergründe-Analysen-Antworten

Sie sind in der Stadt Ahlen glücklicherweise nur eine kleine Minderheit. Mit Unterstützung von Gesinnungsgenossen aus Dortmund schaffen es die „Autonomen Nationalisten Ahlen (ANA) jedoch gelegentlich, mit meist illegalen, neofaschistischen Aktionen in die Öffentlichkeit zu gelangen. Dabei geben sie sich jugendfreundlich, nutzen die Möglichkeiten des Internets und haben mit der alten NPD schon rein äußerlich nicht viel gemein.

Der Referent, der über die Entstehung, die Ideologie und die Arbeit der AN informiert, ist Dipl.-Sozialwissenschaftler und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (Lehrstuhl Politisches System Deutschlands) und erforscht seit mehreren Jahren die Ideologie und die Arbeit der „Autonomen Nationalisten“.

Der Vortrag kann helfen, Signale für diese rechten Tendenzen im eigenen Umfeld (Familie, Freunde, Bekannte) frühzeitig zu erkennen und zu reagieren.

Termin: Mittwoch, 17. März 2010 – 19.00 Uhr

WICHTIG: Für die Teilnahme ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich!

Keine Versöhnung mit Deutschland! 12./13. Februar in Dresden


Keine Versöhnung mit Deutschland!
Aufruf gegen Gedenken und Naziaufmarsch am 13. Februar 2010 in Dresden

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Demonstration gegen den Frauenabschiebeknast in Neuss!

DEN SEXISTISCHEN UND RASSISTISCHEN NORMALZUSTAND BRECHEN!

Zum mittlerweile 10. Mal demonstrieren wir gemeinsam gegen den Frauenabschiebknast in Neuss. Unser Protest richtet sich nicht ausschließlich gegen den Knast in der Neusser Innenstadt, sondern ebenso gegen Abschiebung als ein Element der Migrationskontrolle in Deutschland und der EU. Für Millionen Menschen sind die Zustände, in denen sie leben müssen, so unerträglich, dass sie ihr Leben aufs Spiel setzen, um diese zu überwinden. Dass Abschiebung kein abstraktes Konstrukt ist, sondern konkrete Realität, zeigt die derzeitige Situation von tausenden Roma, die von Abschiebung in den Kosovo bedroht sind. In NRW leben etwa 3.700 Roma, deren Abschiebung nicht unwahrscheinlich ist. Vor dem Hintergrund hunderttausender Roma und Sinti, die verstärkt ab 1938 Opfer des deutschen Faschismus wurden, erscheint der unbedingte Wille, diese Menschen in eine für sie prekäre und lebensbedrohliche Region abzuschieben, mehr als zynisch. (mehr…)

Keine Homezone für Nazis! – Antifaschistische Demonstration in Höxter

Ein Aufruf der Antifaschistischen Initiative Höxter [A.F.I.]

Kritische Tagung zur Debatte um den politischen Islam in Münster am Samstag, 26.09

In der Debatte um den Islam scheinen zahlreiche Fragen offen zu sein: Ist der Islam inhärent politisch? Was zeichnet „Reformislam“ aus? Wie kann ein „Reformislam“ aussehen, der auf die Vereinbarkeit des Islam mit weitgehenden persönlichen Freiheiten der Individuen zielt? Gibt es Kriterien, an die sich eine Kritik des Islam zu halten hat, wie sehen diese aus und wogegen hat sich eine solche Kritik überhaupt zu wenden?

Eine erste Beantwortung einiger dieser Fragen hatte der Islamwissenschaftler Tariq Ramadan bei seinem Besuch der Universität Münster im Juli offenbar im Gepäck, zumindest würde dies den Ansturm auf seinen Vortrag erklären. Dass aber seine Ideen zumindest emanzipatorischen Bestrebungen zuwiderlaufen, ist nicht zuletzt an seinen Veröffentlichungen zu erkennen. Warum Ramadan trotzdem so gut ankommt, wie er allgemein auftritt und was seine Strategien sind, dem wird Jörg Sundermeier in seinem Vortrag nachgehen.

Einem Blindfleck der Debatte wird sich Klaus Blees widmen. Er wird die historischen Wurzeln eben des latenten Antisemitismus, der in islamistischen Organisationen und Staaten zum guten Ton gehört, aufzeigen.

In welcher Weise sich Islamkritik äußern kann, ob Islamophobie der neue Antisemitismus ist und wie eigentlich Kulturrelativismus zu Antirassismus finden kann, ist Gegenstand Udo Wolters Vortrag.

Im Zusammenhang mit den eingangs erwähnten Fragen also steht diese Tagung. Sie soll einige Blindpunkte beleuchten sowie ein Angebot zur Vertiefung der eigenen Positionen darstellen. Anspruch der Tagung ist dazu beizutragen, den Diskurs um überdachte Standpunkte und Reflektionen zu bereichern.

Damit niemand von der Tagung ausgeschlossen wird, werden sowohl die Teilnahme als auch vegane Verpflegung, Wasser und Kaffee, sowie Übernachtungsmöglichkeiten kostenlos sein.

Weitere Infos zum Tagesablauf




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